Lokaler Partner werden!

Unterstützung durch eine internationale Freiwilligengruppe

Was passiert während eines internatinalen Workcamps?
Rund ein Dutzend internationale Freiwillige arbeiten zusammen mit einer lokalen Einrichtung an einem mehrwöchigen Projekt. Die Themen sind vielfältig: Hilfe bei der Organisation des Dorffestes, der Renovierung alter Monumente, der Freizeitgestaltung von Menschen mit Behinderungen, der Instandhaltung von Nationalparks u.v.m. Werden Sie lokaler Partner dieser unglaublichen Jugendbewegung.

Zum einen werden die immer weniger werdenden Gärtnerinnen und Gärtner tatkräftig bei Projekten unterstützt werden, zum anderen ist es für unsere Gärtnerinnen und Gärtner eine spannende Herausforderung mit der internationalen Gruppe zu arbeiten.

Burghauptmannschaft Wien

Lokaler Partner
Augarten, Workcamp
Augarten, Workcamp

In einem internationalen Camp kommen 5-15 junge Erwachsene zusammen, um gemeinsam anzupacken. Freiwillige bringen zwar keine Fachkenntnisse mit, aber sehr viel Motivation. Die Projekte dauern meist zwischen zwei und drei Wochen. Während dieser Zeit arbeiten die Teilnehmer_innen fünf Tage pro Woche gemeinsam an der Umsetzung Ihres Projekts.

Ein großes Anliegen ist es uns, dass während der Projektzeit ein Austausch zwischen der Freiwilligengruppe und der Gemeinde entsteht. So laden wir zum Beispiel gerne zum interkulturellen Abend ein, um den Bewohner_innen die verschiedenen Kulturen näher bringen zu können.

Damit das Organisatorische und das Miteinander klappt, wird jedes Camp vom Grenzenlos-Team koordiniert, welches permanent vor Ort anwesend ist, sich um die Freiwilligen kümmert und den Kontakt mit Gemeinde und Bevölkerung hält.

Was können Sie zu international Camps beitragen?

  • Unterstützung für Unterkunft, Verpflegung und Betreuung der Teilnehmer_innen.
  • Verfügbarkeit eines/einer technischen Anleter_in (auch ohne Fremdsprachkenntnis!).
  • Klarer Plan, was von der Freiwilligen zu tun ist.
  • Bereitstellung des nötigen Arbeitsmaterials sowie Transportwagen für die Arbeit.

Was bringen internationale Camps?

  • Ein internationales Camp unterstützt Ihre Einrichtung oder Gemeinde, indem es ein Projekt zu verwirklichen hilft.
  • Zugleich bringt es interkulturelle Abwechslung für Ihr Team oder für die Menschen in der Gemeinde. Es ermöglicht, sich mit Interessierten aus anderen Ländern und Kulturen auszutauschen.
  • Nicht zuletzt kann der Einsatz von internationalen Freiwilligen Ihnen zu mehr Öffentlichkeitswirksamkeit verhelfen und auch die lokalen Kinder und Jugendlichen dazu inspirieren, aktiv zu werden und sich zu engagieren.

„Let’s Act“ Theater Camp | Wien (3 Wochen)

Projektbericht
Let’s Act, Workcamp
Let's Act, Workcamp

Mit der Aufführung des Theaterstücks mit dem Titel „Around the World in Eighty Minutes“ endete in diesem Jahr das Wiener Theatercamp. Drei Wochen lang näherten sich 17 internationale Freiwillige aus Armenien, Belgien, China, Frankreich, Italien, Mexiko, Russland, Spanien, Taiwan und der Türkei diesem Thema. Dabei wurden sie unterstützt und angeleitet von einem Theaterpädagogen. Während der drei Wochen nahmen außerdem zwei lokale Freiwillige von SEBUS teil, einer Wiener Schulungseinrichtung für blinde und sehbehinderte Menschen. Residenz bezog die Gruppe im 5er Haus in Margareten.

Neben den Probeterminen wurde der Gruppe ein buntes Programm mit Stadtführung, Workshops zu Menschenrechten und Inklusion, einem Besuch im SEBUS-Haus in Hietzing und einem International Dinner geboten. Dies alles ermöglicht hat ein internationales Leitungsteam mit Betreuer_innen aus Honduras, Deutschland, Großbritannien, Österreich, Tschechien, Spanien und der Ukraine.

„Äktschn im Park“ | Augarten, Wien (3 Wochen)

Projektbericht
Äktschn im Park, Workcamp
Let's Act, Workcamp

Bereits zum siebenten Mal fand in diesem Jahr wieder das „Äktschn im Park“-Camp im Wiener Augarten statt. Gemeinsam mit der Burghauptmannschaft und den Gärtnern des Augartens hat die internationale Gruppe mit der Unterstützung von zwei lokalen Freiwilligen die Außenmauern des Parks mit einem neuen Anstrich versehen und diverse Areale von Unkraut befreit. Die 14 internationalen Teilnehmer_innen kamen in diesem Jahr aus Armenien, Belgien, Dänemark, Frankreich, Italien, Mexiko, Marokko, Spanien und der Ukraine. Begleitet wurden sie von einem internationalen Leitungsteam aus Irland, Mexiko, Costa Rica und Österreich. Grenzenlos bereitete diese Leitungspersonen in einer dreitägigen Schulung auf ihre Rolle vor.

Neben der Arbeit im Augarten konnten die Jugendlichen mit Hilfe von kreativer Arbeit und Themenabenden ihren eigenen Horizont erweitern und persönliche Barrieren in den Bereichen Interkulturalität und Inklusion abbauen. Ein Workshop zum Thema „Gesellschaft“ ließ sie darüber reflektieren, um der Ausgrenzung in unserer heutigen Gesellschaft entgegenzuwirken. Residenz bezog die Gruppe im 5er Haus in Margareten.

„We r´Green“ | Straden, Steiermark (2 Wochen)

Projektbericht
We r’Green, Workcamp
We r'Green, Workcamp

Acht internationale Teilnehmer_innen und drei Leitungspersonen fanden Anfang August ihren Weg nach Straden. Sie reisten aus China, Belarus, Honduras, Russland, Spanien, Südkorea, der Ukraine und Wales an. In der Steiermark angekommen bezogen sie die Hauptschule Stradens und gemeinsam mit drei Geflüchteten, die seit einigen Monaten in Straden leben, unterstützten sie in den folgenden zwei Wochen verschiedene Projekte in der Region: Zum einen wurde der Naturschutzverein „Lebende Erde im Vulkanland“ bei der Bekämpfung von nicht-heimischen Pflanzen, die die lokale Biodiversität bedrohen, unterstützt und der Berg- und Naturwacht bei der Müllentfernung von Wanderwegen geholfen. Zudem konnten die Freiwilligen die Arbeit der Lebenshilfe-Werkstätte Straden kennen lernen und bei verschiedenen Aktivitäten wie etwa dem gemeinsamen Kochen, dem Musizieren und Filzen mithelfen.

Eine wunderbare Gelegenheit, die örtliche Gemeinde kennen zu lernen, bot sich den Freiwilligen in diesem Jahr durch die Mitgestaltung von zwei Feierlichkeiten: Dem Blaurackenfest des Vereins „Lebende Erde im Vulkanland“ und dem Bauerngolf-Turnier, ein Projekt von SOL (Solidarität Ökologie und Lebensstill).

Auch die erstmalige Kooperation mit der Plattform „Gemeinsam in Straden“, die sich um die Integration von Geflüchteten bemüht, war erfolgreich: Man lud sich gegenseitig zum Essen ein und lernte die unterschiedlichen Kulturen kennen.

„Überdacht“ | Kinderbauernhof Eschenau, Niederösterreich (2 Wochen)

Projektbericht
Überdacht, Workcamp
Überdacht, Workcamp

Ebenfalls Anfang Juli fand das Projekt auf dem Kinderbauernhof in Eschenau statt. Dort erlebten die vier internationalen Freiwilligen aus Mexiko, Russland und der Türkei und ihre spanische und österreichische Betreuerin zwei kurzweilige Wochen. Zum zehnten Mal wurde mit einem internationalen Camp in und um die Einrichtung für Kinder aus obdachlosen Familien gearbeitet. Hauptaugenmerk lag auf der Gestaltung der gemeinsamen Zeit mit den Kindern. Die Teilnehmer_innen stellten den Kindern ihre Heimatländer vor, kochten ein typisches Essen, brachten Musik mit und zeigten einander verschiedene Tänze. Die Gruppe plante zudem verschiedene Aktivitäten, um gemeinsam mit den Kindern zu spielen und Zeit zu verbringen. Darüber hinaus standen die Reinigung des Hauses und der Kinderspielsachen ebenso auf der To-Do-Liste wie die Pflege der Außenanlagen und die Versorgung der Pferde.

„Partycipation Festival“| Gänserndorf-Süd (3 Wochen)

Projektbericht
Partycipation, Workcamp
Partycipation, Workcamp

In 2017 haben internationale Freiwillige auch beim Partycipation Festival in Gänserndorf-Süd mitgearbeitet. Beim Partycipation handelt es sich um ein 1-wöchiges Camp und Festival für Musik, Kreativität und eine lebenswerte Zukunft, in dessen Rahmen Workshops abgehalten wurden und Musikgruppen aufgetreten sind. Teilgenommen haben acht internationale Freiwilligen aus China, Frankreich, Irland, Italien, Spanien und Südkorea und zwei Betreuerinnen aus Österreich und Polen. Die Teilnehmer_innen haben beim Aufbau, bei der Durchführung und bei der Nachbereitung des Festivals auf allen Ebenen mitgeholfen. Dabei sind Tätigkeiten wie der Aufbau von Zelten und Bühnen, Kochen, Gelände-Hosting, Gästebetreuung sowie die Teilnahme an und Gestaltung von Workshops inbegriffen. Die internationalen Freiwilligen stellten eine Bereicherung für das Festival dar, indem sie es noch bunter und vielfältiger machten, als es bereits war, und konnten selbst vom kreativen und nachhaltigen Programm profitieren.