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Sechs gute Gründe für Grenzenlos:

 

1. Freiwilligen-Austausch für den Frieden seit 1949

Fast 70 Jahre Erfahrung leiten unser Programm. Dabei geht es uns nicht nur um die Entsendung von Freiwilligen ins Ausland. Ebenso wichtig erscheint uns die Aufnahme von Freiwilligen aus anderen Ländern. Sie werden von Grenzenlos unterstützt.

Ein besonderes Anliegen ist dabei die Entsendung und Aufnahme von Freiwilligen mit Behinderungen in Zusammenarbeit mit kompetenten europäischen Partnerorganisationen.

Das persönliche Kennenlernen fremder Kulturen und das Netz von internationalen Freundschaften, das sich daraus ergibt, sehen wir als wesentlichen Beitrag zur Friedensarbeit.

2. die Idee: Wechselseitiges Lernen statt einseitiges Helfen

Es wäre unseriös, Freiwilligendienste als Hilfsprogramme zu „verkaufen“. Wir freuen uns sehr über die vielen idealistischen Menschen, die bei Grenzenlos anfragen, ob sie in Entwicklungsländern helfen können. Wir wissen aber auch, dass wir Europäer_innen zuerst mal selbst eine Menge Hilfe brauchen, um uns in fremden Kulturen zurechtzufinden. Natürlich helfen die Freiwilligeneinsätze insofern, als jede_r Volunteer das Beste gibt, einen sinnvollen Beitrag zum jeweiligen Projekt zu leisten. Vor allem aber lernen alle Freiwilligen enorm viel, und zwar nicht nur fachlich, sondern auch sprachlich, interkulturell, und persönlich für sich. Und dieses Lernen ist beidseitig – für die Menschen in den Projekten und die Familien sind Freiwilligendienste ein Fenster zur Welt, und auch sachlich wird manches Wissen und manche Haltung ausgetauscht. Das verstehen wir unter interkulturellem Austausch, und Austausch kann wichtiger sein als „Hilfe“, weil er die Basis zur „Entwicklung von innen“ schafft.

3. der Rahmen: Trainings und Betreuung, damit du ausreichend gewappnet bist

Speziell an den Grenzenlos-Programmen ist das Angebot an Vor- und Nachbereitungsseminaren. Sie haben sich in den letzten (sechzig) Jahren für die Teilnehmenden sehr bewährt. Wir statten Dich mit dem Wissen aus, das Du nicht in den Reiseführern findest: welche Rolle nimmst Du in der fremden Gesellschaft ein? Wie verhältst Du Dich so, dass Du Dein großes Abenteuer gesund und sicher bestehst? Welchen Hintergrund haben deine Projekte, Familien usw.? Wie umgehen mit speziellen Frauenangelegenheiten, wie verhält man sich als Fremde_r? Und so weiter. Die Trainingsrahmen werden in 2 Varianten angeboten, je nachdem, wieviel Vorerfahrung seitens der Teilnehmenden schon gegeben ist. Auch für einige Sprachen bietet Grenzenlos jetzt Starter-Kurse an.
Ebenso wichtig wie die Vorbereitung ist die Nachbereitung. Nach der eigentlichen Auswertung wird eine Kompetenzanalyse angeboten, durch die  Du für Dich erschließen kannst, welche „Skills“ Du gewonnen hast.

4. Unkompliziert + individuell

Wir schicken Dich mit einem Grenzenlos-Programm nur dann weg, wenn es passt. Jede_r unserer Teilnehmenden hat eigene Bedürfnisse. Kompromisse müssen immer geschlossen werden, aber wir kennen unsere Partnerorganisationen, die teilweise sehr unterschiedliche Inhalte anbieten und auf verschiedene Art arbeiten, und können Dich sinnvoll beratschlagen, welches Programm Deinen Interessen am ehesten entspricht. Wir sagen es Dir auch offen, wenn keines unserer Programme wirklich passt.
Wenn ein passendes Programm gefunden ist, verläuft das Weitere so unkompliziert als möglich – das heißt, wir reduzieren den Papierkrieg auf ein Minimum und sind bemüht, die nötigen Zusagen und Bestätigungen so rasch als möglich bereitzustellen.
Die Vorbereitung besteht nicht nur aus den Informationen, die das Büro Dir weitergibt, und dem Vorbereitungsseminar, sondern auch einer Auslandsberatung durch eine_n Rückkehrer_in. Du erhältst rechtzeitig Kontakt.

5. „Non“ Profit + Förderung lokaler Initiativen

Die Grenzenlos-Programme sind gemeinnützig. Grenzenlos selbst ist eine sogenannte „non profit“-Organisation. Das heißt so, weil niemand finanziell profitiert, sollte es Überschüsse geben: sie müssen in das Programm re-investiert werden. (Trotzdem wissen wir, dass unsere Teilnehmenden von den Grenzenlos-Programmen profitieren, also ganz „non“ profit ist es nicht).
Die Partnerorganisationen sind lokale Initiativen, die selbst einen Teil der lokalen Entwicklung verkörpern! Organisatorisch sind sie sehr verschieden strukturiert; für uns ist wichtig, dass sie zu fairen Kostenbeiträgen gute Qualität bieten, und dass alle Teilnehmenden gut aufgehoben sind.

6. Verein Grenzenlos: Rückkehrer_innen bestimmen das Programm

Grenzenlos ist ein Verein, der sehr stark von „Returnees“ getragen wird. Viele Rückkehrer_innen bleiben als Auslandsberater_innen dabei, oder sie helfen bei Trainings mit, usw. Alle haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter_innen von Grenzenlos sind Vereinsmitglieder und entscheiden jährlich über die weitere Programmentwicklung. Viele von ihnen werden nach einiger Zeit praktischer Tätigkeit auch in den Vorstand gewählt; der Vereinsvorstand besteht hauptsächlich aus Rückkehrer_innen. Dadurch ist gesichert, dass die Interessen der Teilnehmenden an den Grenzenlos-Programmen bei der Vereinsarbeit die oberste Priorität haben!