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Arbeitsschwerpunkte

 

Grenzenlos konzentriert sich auf zwei Aufgaben:

1) die Ermöglichung und den Austausch von Auslandseinsätzen (Internationale Programme).

2) die interkulturelle Bildungsarbeit in Österreich (Inlandsprogramme).

 

1. Internationale Programme
  • Grenzenlos unterhält weltweite NGO-Partnerschaften für seine Jugendaustausch-, Freiwilligen- und Campprogramme. Darin besteht die Hauptarbeit: schließlich muss für alle Austauschteilnehmer_innen zu jeder Zeit gewährleistet sein, dass sie ihre Auslandseinsätze sinnvoll und in maximaler Sicherheit absolvieren können.
  • Grenzenlos entwirft gemeinsam mit seinen Partnerorganisationen Programme, die darauf ausgerichtet sind, positive Potentiale und Strömungen zu Impulsen für eine hoffnungsvolle Zukunft zu machen. Klingt abstrakt? Ist aber sehr konkret: Dein Einsatz ist gefragt! Geh die Programme einfach mal durch!
  • Grenzenlos sucht Freiwillige für sinnvolle Initiativen im sozialen, ökologischen und Bildungsbereich. Nicht Deine Qualifikation, Dein Alter, Deine Schönheit etc. ist das Kriterium: Dein Wille zählt!
  • Grenzenlos vermittelt konstruktive Menschen an konstruktive Projekte. Die Partnerorganisationen von Grenzenlos sind seriöse NGOs, und es gibt qualitative Minimum Standards, um wirklich sinnvolle Auslandsaufenthalte zu gewährleisten.
  • Allen Freiwilligen bietet Grenzenlos Beratung, Vor- und Nachbereitung; die Entscheidung über Land und Programm wird gemeinsam getroffen. Bei Langzeit-Jugendprogrammen (ICYE, Experience) organisiert Grenzenlos auch die Anreise u.v.m.
  • Grenzenlos nimmt engagierte junge Menschen auf. Als “Incoming Exchangee” erhält jede_r Jugendaustausch-Teilnehmer_in von Grenzenlos bzw. unserer Partnerorganisation
  1. Persönliche Betreuung
  2. Unterkunft und Verpflegung, meistens bei einer Gastfamilie
  3. Ein gemeinnütziges Projekt, in dem Du als Ehrenamtliche_r mithelfen kannst
  4. Unterstützung bei Versicherungsangelegenheiten
  5. Orientierungstage, Evaluierungstreffen u.a.
  6. Hilfestellung bei Bedarf durch die Partnerorganisation
  7. Taschengeld, Fahrtkostenersatz (ICYE-Programm)
  • Ein besonderes Anliegen ist die Einbindung von Menschen mit Behinderungen oder sozialen Benachteiligungen.
2. Inlandsprogramme
  • Integration: Grenzenlos bemüht sich, ein besseres Verständnis zwischen Einheimischen und Zugewanderten zu fördern.
  • Inklusion: Grenzenlos bindet junge Leute mit besonderen Bedürfnissen in internationale Camps und Freiwilligendienste ein, die in Österreich abgehalten werden.
  • Mentoring: Grenzenlos organisiert Mentoring-Programme für Zugewanderte, um deren Integration in die österreichische Gesellschaft zu erleichtern.
  • grenzenlos@schools: Grenzenlos bietet Schulen interkulturelle Sensibilisierungsworkshops im Ausmaß von 90 Minuten an.
  • Teaming-Beratungen: Grenzenlos berät Teams, die internationalen „Zuwachs“ erhalten, ebenso wie Personen oder Gruppen, die sich auf einen Arbeitsaufenthalt im Ausland vorbereiten.
  • Reisevorbereitungen: Grenzenlos bietet sensibilisierende Vorbereitungstreffen für Reisende an.
  • Online-Sprachkurse: Grenzenlos bemüht sich um die Förderung „kleinerer“ Sprachen im Rahmen der Kurse von Grenzenlos Online.
Entwicklung 1949-2011
 Die Programme des heutigen Vereins Grenzenlos beginnen 1949 als Versöhnungsinitiative mit der Entsendung eines Jahresaustauschers in die USA. Das gemeinsame Leben und Arbeiten soll die Völker der Welt wieder zusammenbringen.
  • In den ersten Jahrzehnten liegt die Verwaltung bei der Evangelischen Jugend und dem Ökumenischen Jugendrat.
  • Ab den 50er-Jahren verbreitet sich das Programm über die Welt. 1956 wird die internationale Organisation “International Christian Youth Exchange” (ICYE) gegründet; ICYE Austria ist Gründungsmitglied.
  • 1970 konstituiert sich ICYE Austria als eigenständiger, gemeinnütziger Verein. Der “christliche” Aspekt steht immer wieder in Diskussion und weicht in den 70er Jahren einem breiteren, interkulturellen Ansatz.
  • 1987 wird ICYE von der UNO als Peace Messenger ausgezeichnet.
  • 1993 treten die ersten Fremdengesetze in Kraft. Seither ist es in Österreich sehr schwierig, Freiwillige aus Nicht-EU-Ländern aufzunehmen; ICYE muss ein Schüleraustauschprogramm einführen, um den internationalen Austausch aufrechtzuerhalten.
  • 1996 wird neben ICYE auch der Europäische Freiwilligendienst durchgeführt; der Verein gibt sich 1997 den Namen grenzenlos (zuerst Programmbezeichnung, ab 2001 auch offiziell Vereinsname)
  • 1998 wird das Programm “Melange” aufgenommen – der Europäische Freiwilligendienst in Wien. Dieses Jugendaustauschprogramm ist sozial ausgerichtet und wird von der Stadt Wien maßgeblich kofinanziert. 1999 startet ein ähnliches Programm in St. Pölten.
  • 2001 erfolgt eine programmatische Ausweitung der Grenzenlos-Programme; die bisherige Konzentration auf Langzeit-Jugendaustausch wird jetzt auch mit Kurzzeit-Programmen und Programmen für alle Altersgruppen angereichert. In den folgenden Jahren vervielfacht sich die Zahl der TeilnehmerInnen.
  • Seit 2003 ist Grenzenlos in der Workcamp-Bewegung engagiert, wird Mitglied von YAPÖ (Youth Action for Peace Österreich, 2003-09) und kooperiert mit Alliance of European Voluntary Service Organizations.
  • Seit 2006 nimmt Grenzenlos europaweit eine führende Rolle in der Bewegung für barrierefreie Teilnahme am Jugendaustausch ein (“All-Inclusive” und andere Kooperationsprojekte).
  • 2009 wird die Aufnahme von Inlandsprogrammen konzipiert und beschlossen. Interkultureller Austausch lässt sich nicht auf Mobilitätsprogramme einschränken. Er sollte alltäglich in der unmittelbaren Nachbarschaft stattfinden.
  • Die ersten Inlandsprogramme finden 2010 statt: „Zusammen Leben“ (Mentoring für ZuwanderInnen in Wien), „grenzenlos@schools“ (Workshops für Schulklassen über das Fremde), Reisevorbereitungen. 2011 folgen die „grenzenlos-online“-Sprachkurse.